… haben uns schon beschlichen, als wir am Montag von Cittá di Castello nach Narni fuhren, vorbei an Assisi. Ist doch irgendwie unser drittes Zuhause!
Darum war heute wenigstens zum Abschluss unserer Recherchereise durch Latium und Umbrien ein kurzer Stopp drin, bevor es weiter nach Norden in unser nun bezogenes Urlaubsdomizil ging. Ein kurzer Stopp zum Mittagessen in unser Stammlokal, wo uns die Wirtin auch tatsächlich wiedererkannte – Heimat eben.
Dann Einkaufen in den vertrauten Läden, ein Cappuccino in der Bar Trovellesi und natürlich eine geistliche Einkehr vor dem Kreuz von San Damiano in der Kirche Santa Chiara. Für einen Besuch bei ihrem spirituellen Vorbild Franziskus war keine Zeit mehr, leider, aber er wird es uns verzeihen.
Davor waren wir nämlich recht lang beschäftigt in einem seiner meistbesuchten Klöster, in Fonte Colombo bei Rieti. Dieser „franziskanische Sinai“ soll unbedingt in unser neues Buch, und die offizielle Via di San Francesco führt nur auf dem Weg nach Greccio dorthin. Wir möchte es aber vor Rieti erreichen, da wir Greccio von Poggio Bustone anvisieren wollen. Möglicherweise sagt das jetzt einigen von euch nicht viel, aber einfach googeln!
Neben dem Fotostopp im Kloster und seinen Erinnerungsorten – bei unserer letzten Recherche war Saharastaub und beim allerersten Besuch als Autoren saßen wir sogar in der Magdalenenkapelle (die mit dem originalen Tau von Francesco) fest, da Wolkenbruch! – schauten wir also mögliche Verbindungswege ins Tal der Via Salaria, wo der markierte Franziskusweg verläuft, nach. Es gibt sogar mehrere Optionen, das werden wir dann im nächsten Jahr weiter erforschen.
Das sagten wir uns auch, als wir unter der wieder zugänglichen Ponte delle Torri von Spoleto hindurchfuhren. Und vielleicht klappt es ja sogar, dass wir ein paar von euch motivieren können, die drei Tage von Spoleto nach Assisi mit uns zu pilgern, also diesmal dann von Süden auf unsere dritte Heimat zu. Sprecht uns einfach an oder schreibt uns!