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Sonne

… satt und heiß, das wären vielleicht unsere Attribute bei einem heutigen Sonnengesang gewesen – statt strahlend und schön wie bei Franziskus. Sein wohl berühmtester Text begleitete uns heute durch den Tag: Wir lasen ihn, als wir am Vormittag die mehr als 200 Höhenmeter vom Santuario Poggio Bustone zum Sacro Speco hinaufgewandert waren. Ganz allein waren wir in der schlichten und nach dem Erdbeben endlich wieder zugänglichen Gebetshöhle, sangen das Raischlsche Altissimo und lasen die eindrucksvollen Strophen. Danach lauschten wir noch dem Klang der Glocke, die natürlich jede/r von uns läuten wollte. 

Dann ging es an den unzähligen Andachtsstätten von Fuß-, Kapuzen- und Knieabdrücken vorbei wieder hinunter zum Kloster, das natürlich auch gebührend besichtigt wurde. Mit dem Auto fuhren wir dann zur Sorgente Santa Susanna – und selbst wenn sie anders heißen würde, wäre sie heute unser absoluter Lieblingsplatz geworden: klares und kühles Wasser, Schwester Wasser, in der inzwischen die 30-Grad-Marke überschritten habenden Hitze, was für ein Segen! 

Gut taten dann auch die Tramezzini und Kaltgetränke in einer Bar am Weg, bevor wir die Strecke zur römischen Villa d´Assio wieder unter die Füße nahmen. Da danach ein Großteil des noch verbleibenden Weges schon in den Osterferien durch Julia und Alexander begangen, getrackt und für gut befunden worden war, konnten wir unserem Nachbarn hier, dem spektakulären Kloster von Greccio, noch einen Besuch abstatten. Wieder überrascht davon, dass wir teilweise ganz allein waren vor dem Krippenaltar und in aller Ruhe unser Weihnachtslied singen konnten!              

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