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Problemlösen

  … gehört beim Pilgerautorendasein ja eigentlich zum Geschäft. Allerdings überstieg das, was wir heute ab dem Nachmittag wegen des morgigen Generalstreiks in Italien an Rückfahrproblem von Moni zu lösen versuchten, schon das normale Level. Und zwar bis jetzt, daher sind wir wieder so spät dran.

Das erste Problem war heute aber das Wetter, das schon in der Früh mit Regenspritzern und dunklen Wolken auf sich aufmerksam machte. Wir starteten daher ohne große Ambitionen und wollten die wenigen Stunden ohne Gewitter gleich gut nutzen, indem wir die beiden noch nicht besichtigten franziskanischen Stätten aufsuchten. Zuerst ging es nach La Foresta – und schon auf dem Hinweg fanden wir gleich ein To Do. 

Ich hatte schon erfahren, dass für Pilger, die von Rom her kommen, der Weg erschwert wurde, da ein Grundeigentümer das Durchgehen nicht mehr erlaubte. Dass die Rete associativa dran war, da wieder eine gute Problemlösung zu schaffen, wusste ich, dass sie schon fertig war, nicht. So fand dann beim Rückweg wieder das Tracken Verwendung, und ein sehr schöner Weg – heute mit wunderschönen Libellen bereichert – hilft jetzt Pilgern beider Richtungen, die Straße ein Stück weit zu vermeiden.

Dann in Fontecolombo ebenso – und so können wir erstaunt feststellen, dass das Franziskusjubiläum zumindest hier im Rietital nicht zu Besucheranstürmen geführt hat. 

 

 

Bei schwüler Hitze ging es dann nach Rieti, zum Autoladen und zum Essen – und als wir im Duomo waren, ereilte uns die Nachricht, die den Rest des Tages prägen sollte…
Hoffentlich muss Moni morgen keine allzugroßen Zug-Probleme lösen, und wir werden hoffentlich das Problem lösen, leider ohne sie weitermachen zu müssen.

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