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Monte San Pancrazio

… war heute unser Einsatzgebiet. Das ist ein höherer Gebirgszug zwischen dem Kloster Sacro Speco di Narni und Calvi dell´ Umbria, den wir bei unserer ersten Recherche schon ein wenig verfluchten. Denn man pilgert schon ein paar Stunden hin, bis man am Kloster ist, und dann geht es in der Nachmittagshitze nochmal eine gute Stunde bergauf! Aber das wird jetzt besser!

 Der Cammino die Protomartiri Francescani, den wir dafür nutzen, hat sich eine Alternativroute überlegt, die den Höhenzug auf einem etwas niedrigeren Level überquert, genauer am Croce San Valentino. Von Calvi aus überprüften wir daher, wo der neue Weg nun auf unsere bisherige Trasse stößt. Markieren mussten wir nichts, alles bestens – und eine echte Erleichterung für die Pilger, die mit unserem Rother-Buch unterwegs sind!

Für die künftigen Kompass-Buch-Nutzer haben wir diese Überschreitung sowieso nicht vorgesehen, da wir ja vom Süden über das Rietital kommen. Für diese Wegführung haben wir im Herbst des letzten Jahres ja schon die größten Arbeiten gemacht, aber Markierungen beim ersten Begehen zu setzen ist ja immer ein wenig riskant. Das holten wir dann heute nach und markierten die Strecke nach Narni mit roten Taus und Pfeilen, was bei dem drückend schwülen Wetter und auch den örtlichen Gegebenheiten mit viel Macchia, aber wenig Bäumen oder Felsen, auf die man markieren konnte, nicht so einfach war.

Doch bevor jetzt dann die Gewitter über Narni hereinbrechen, konnten wir erstens Verena und Lukas am Bahnhof in die Arme schließen und zweitens unser Domizil für die beiden nächsten Tage beziehen, dessen Waschmaschine schon unsere verschwitzten Sachen reinigt. 

 

Dabei sei noch erwähnt, dass die italienische Regionalbahn sehr pünktlich war. Auf die Bahn in Italien ist halt Verlass.

 

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