… des Franziskusweges, die wir beschreiben, verlaufen hier im Valle Umbra oft auf der gleichen Strecke. So war es heute unsere hauptsächliche Aufgabe, auch beide Richtungen ordentlich zu markieren, vor allem da, wo sie dann doch mal unterschiedlich weitergehen. Wie man es dann schafft, dass kein Pilger verwirrt wird, war jedes Mal eine Herausforderung.
Auch das Hinaufkraxeln auf den Monteluco, zumindest bis zu seiner letzten Verzweigung, war eine Challenge, noch dazu in der Mittagshitze, die heute wegen der Regenfälle von gestern auch recht dampfig war. Und der Weg hatte auch gelitten, so dass wir uns auf Geröll hochkämpfen mussten. Doch jetzt gute Markierungen und beim Runtergehen vor San Giuliano auch noch ein Drohnenvideo lohnten die vielen Schweißtropfen. Danach wanderte Walter noch über die wieder eröffnete Ponte delle Torri, während wir anderen ein ausgezeichnetes Restaurant in Spoleto suchten und fanden.
Mit einer neuen Wegführung nach Santo Sabino ging es dann weiter, und da werden nun auch die Leser vom Rother-Buch von unseren neuen Erkenntnissen profitieren, weil nun der Weg auch für sie abseits der großen Straßen verläuft. Danach verläuft auch der neue Weg entlang der Maroggia, und er kann ihr sogar länger folgen – das erschien uns in dieser Richtung intuitiver.
Natürlich war dann die Rückfahrt reich an Fotostopps, schließlich brauchen wir auch zwei neue Titelbilder. Nur für die Fahrt zur Unterkirche und Krypta von San Francesco reichte die Zeit nicht mehr, so dass der Supermarkt für ein letztes umbrisches Abendessen sorgen musste, das wir hier auf einer der drei Terrassen unserer tollen Wohnung einnehmen werden.