… nahmen wir heute früh von unserer super gemütlichen Unterkunft, die uns sicher nicht das letzte Mal gesehen hat. Auch der Abschied von Assisi und von Umbrien war heute angesagt. Davor aber waren wir noch oben bei den Carceri, um den für uns neuen Weg über die Rocca Minore ins Tal auszukundschaften und um Drohnenbilder vom ja sehr versteckt liegenden Heiligtum zu bekommen.
Beides klappte, auch der Weg von der Rocca Maggiore über Santa Croce nach San Francesco ist wieder ausgezeichnet begehbar, so dass wir uns dort glücklich mit Verena und Lukas treffen konnten.
Die hatten in der Zwischenzeit Olivenholzbretter von erstaunlichen Ausmaßen eingekauft. So waren wir mit schwerem Gepäck, aber leichtem Herzen in der Unterkirche und der Tomba. Der letzte Abschied von unserer dritten Heimat fand wie so oft danach noch im Pozzo Romano statt, wo wir wie immer hervorragend speisten.
Der nächste Fotostopp war bei Pieve San Niccolo, wo der Steinhaufen, an dem man San Francesco vom Norden kommend zum ersten Mal sieht, inzwischen doch recht große Ausmaße erreicht hat.
Weiter ging es nach Valfabbrica, wo wir neben Fotos auch einen Einkauf erledigen wollten. Letzteres scheiterte mangels Supermarkt, und wir fuhren daher bald weiter nach Città di Castello und holten diesen Programmpunkt nach.
Gerade noch rechtzeitig vor einem veritablen Wolkenbruch erreichten wir wieder unser Auto – und mussten daher das letzte To Do für heute streichen. Es wäre eine Markierung einer schwer zu findenden Abkürzung gewesen, aber da muss ich halt einfach genau beschreiben – und wenn sie nicht entdeckt wird, laufen die Pilger halt einfach einen knappen Kilometer mehr. Also nichts absolut Dringendes.
Auf der Fahrt zu unserer Unterkunft zwischen Anghiari und Caprese Michelangelo ging es dann durch unglaubliche Regenmengen, aber als wir hier in einem recht neuen und wunderschönen Agriturismo ankamen, schien schon fast wieder die Sonne. Die Toskana begrüßte uns also dann doch ganz freundlich. Morgen geht es dann nach Florenz weiter, wo wir vermutlich abends eher auch unterwegs sein werden, so dass es auch ein Abschied von euch, unseren Blog-Leser*innen wird. Danke fürs virtuelle Mit-Dabeisein!